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Ergebnisse

Radio:

Als mp3 zum Download:

Auswahl der Themen, Live Gast, Umfrage Bundespraesident

TV:

Das Ergebniss des TV-Workshops wird gerade noch in ein für das Internet taugliches Format gebracht und wird dann hier zu finden sein.

PRINT:

die media-melange zum ausdrucken.

Desweiteren werden alle Ergebnisse auch auf http://codex.o94.at veröffentlicht.

Add comment | November 13th, 2007

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wienXtra Medienzentrum

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Media Melange: Was ist deine Aufgabe im Medienzentrum?

Anu Pöyskö: Die Initiative für CodeX ging von uns aus. Ich leite das WienXtra Medienzentrum.

 

MM: Inwiefern hat das Medienzentrum etwas mit Medien zutun?

Anu: Das Medienzentrum ist ein Teil der Wiener Jugenarbeit. Es ist unsere Aufgabe junge Menschen dabei zu unterstützen, wenn sie in ihrer Feizeit Medien machen wollen.

  
MM: Warum wurde das Medienzentrum gegründet?

Anu: Es wurde in den 70er Jahren gründet. Der Anlass war, dass es damals die ersten Videorekorder auf den Markt kamen, die einigermaßen leistbar waren. Da kam dann die Idee, dass man Videoproduktion nicht nur den Profis bei den Fernsehanstalten überlassen sollte. Damals war europaweit das erste große „Community Media movement”. Es sind viele kleine Videowerkstätten entstanden mit dem Ziel, dass jeder Mensch Zugang zu Produktionsmitteln haben kann und eigene Beiträge gestalten kann.

  
MM: In welchen Medienbereich gib es Angebote?

Anu: Das hat mit Video angefangen und das ist auch nach wie vor das Königsmedium, weil es jungen Menschen so viel anbietet. Wir arbeiten auch mit Radio, Trickfilm, ein bisschen mit Print, mit Web und Fotografie.

  
MM: Wie kann man mitmachen?

Anu: Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten mitzumachen. Das größte ist der offene Bereich. Du kannst einfach kommen, wenn du eine Idee hast und wir unterstützen das dann mit Geräteverleih, Schnittplätzen. Dann gibt es in den Schulferien immer Workshops zu unterschiedlichen Medien in denen gemeinsam mit anderen etwas produzieren kann. Dann gibt es die offenen Redaktionen. Das ist für die, die kontinuierlich arbeiten wollen mit ihrem Medium. Es gibt derzeit zwei. Zum einen mit TV für OKTO und zum anderen mit Radio bei Orange.

 

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Add comment | November 12th, 2007

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Okto - Partizipatives Fernsehen

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Wer bist du und was hast du mit Okto zu tun?
Mein Name ist Georg Lindner, ich leite bei Okto den Schulungsbereich. Meine grundlegenden Aufgaben sind das Entwickeln von neuen Workshopideen und das Organisieren von Workshops, oder wie man es auch nennt, das „Mediale Enpowerment“.

Seit wann gibt’s euch?
Okto wird in den nächsten zwei Wochen zwei Jahre alt. Das ist auch ein Datum, das wir gebührend feiern werden, mit einem Mediensymposium und auch mit einer Party, wie es sich für einen Geburtstag gehört.

Warum sollte es Okto geben?
Okto hätte es eigentlich schon viel länger geben müssen, nur hecheln wir in Österreich im Bereich der Medien anderen Ländern immer Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hinterher. Aber wir sind froh, dass es uns schon seit zwei Jahren gibt.

Welchen Bereich fördert Okto?
Wenn man es ganz simpel formulieren will, das gehört werden können und das gesehen werden können. Wir fördern verschiedene Gruppen, die vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen, oder von privaten Fernsehanstalten in ihrem Informationsbedürfnis nicht bedient werden und Gruppen und Individuen, die keine Möglichkeit bekommen, ihre Anliegen medial zu vertreten. Für die ist Okto eine Plattform.

Wie kann ich eine Sendung bei euch machen?
Also das wichtigste bei jeder kreativen Tätigkeit ist, dass man eine Idee hat. Und wenn man eine gute Idee hat, dann kommt man mal zu Okto und informiert sich auf einem Infoabend über den Sender und über seine Position in der österreichischen Medienlandschaft. Dabei kommt man dann schon ins Gespräch mit unseren Verantwortlichen aus dem Programmteam, stellt ihnen die Idee vor und bekommt dann gleich Tipps und Tricks wie man das Konzept noch besser formulieren kann. Dann gibt’s einen Basiskurs, der aus zwei wesentlichen Teilen besteht. Einen Teil zu Medien- und Urheberrecht, der ganz wichtig ist, und im zweiten Teil beschäftigt man sich mit den Grundlagen von Kamera, Ton und Schnitt. Den Kurs besucht man und ab dann hat man eigentlich die Berechtigung sich Okto - Equipment auszuborgen. Dann dreht man eine Nullnummer, die dann noch mal mit dem Programmteam besprochen wird, und wenn dann alles passt, geht’s an die Gestaltung der Sendung. Das sind die wesentlichen Bausteine hin zu einer eigenen Sendung.

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Add comment | November 11th, 2007

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11:11 Uhr: Wiener Schnee

Blick aus dem Redaktionsfenster:

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mm_redaktion_schnee_1.jpg11:11 Uhr - Faschingsbeginn. Während es draußen stürmt und schneit, arbeitet die Redaktion eisern seit heute früh um 8.00 Uhr morgens an der Printausgabe weiter.  Ruben ist gerade für einen Bericht bei Okto, Matthias beginnt den Leitartikel zu schreiben und Ory bereitet sich auf ein Interview vor.

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samstagsfilter

Foto des Tages

Codex - Arbeit

Add comment | November 10th, 2007

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Paragraph 10 Pressekodex

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Um 10 Uhr war Treffpunkt bei okto. Georg, TV-Workshopleiter und seit drei Monaten Mitarbeiter bei okto, er ist für die Tontechnik und Schulungen verantwortlich. Er zeigte den Teilnehmern einen Teil der Räumlichkeiten und stellte uns Thomas vor, der sich um die Schulungen und um die Produktionsleitung bei okto kümmert.

In einer Gesprächsrunde im Studio unterhielten wir uns dann über Ethik im TV (national und auch international), was uns stört, aufregt, belustigt und auch ängstigt. Über unsere Fernsehgewohnheiten und Vorlieben sprachen wir ebenso wie über den 11.September, Kriegsberichterstattung, Nachrichten zwischen Fakten und Wirklichkeitskonstruktion, Big Brother, Talk Shows und Konsorten. In diesem Kontext fielen auch Begriffe wie Infotainment und der für die meisten neue Begriff Tittytainment, der für sexistische und herabwürdigende Darstellung von Menschen im TV benutzt wird. Auch gingen wir den bis 1999 zumindest noch teilweise beachteten Ehrenkodex des bis zu dieser Zeit noch existierenden österreichischen Presserates durch. Diesen nahmen wir als Grundlage für die Ausarbeitung eines besseren Kodex’.

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Add comment | November 10th, 2007

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Orange: „Machen nicht kennen“

int orange
Der Einstiegsguru, Frank Hagen, für alle die zum ersten Mal bei Orange 94.0 Radio machen wollen, ist Meister und Kritiker der Sprache zugleich.

Die Anfangszeit als Orange noch illegal als Piratensender gegen das ORF-Monopol kämpfen musste, sind längst ein Teil österreichischer Mediengeschichte. Selbst das Ziel “Man hat’s geschafft, wenn man durch die Stadt geht, irgendjemanden trifft und der dann jemanden kennt der selbst mal was fürs freie Radio gemacht hat.” so ein deutscher Kollege frei zitiert ist längst nicht genug.

Für die tägliche Arbeit mit 500 aktiven Radiomacherinnen und Radiomachern steht “die Vermittlung von Medienkompetenz” und die aktive selbstgestaltende Teilnahme an Medien im Mittelpunkt. Vor allem als Stimme für die medial kaum bis gar nicht wahrgenommen.

Beim kleinen Gespräch zwischen Kaffee und Workshop ist Frank auch noch die Freude über die lokale, europäische und mittlerweile bis nach Lateinamerika reichende Vernetzung des freien Radios anzumerken.

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Radio und Print

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Es ist kaum zu glauben aber Radio und Print vertragen sich recht gut in einem Workshop. Vor allem, wenn es darum geht, medienethische Problemstellungen zu erarbeiten. Ob die kleinen Gruppen ein Vorteil waren, wird sich wohl erst nach Sichtung der Ergebnisse zeigen.

Der Tag begann anstrengend. Alles drehte sich um die Begriffe Ehre, Würde und Ethik. Ausdrücke, die in ihren Bedeutungen so dehnbar sind, dass es nicht möglich ist auf einen grünen Zweig zu kommen. Fest steht, dass Ehre etwas ist, das im Kontext von etwas kollektivem, gesellschaftlichen bestehen kann und heute bestimmt nicht mehr das ist, was es einmal war. Würde hingegen ist etwas, dass jedem Individuum unabhängig eigen ist. Außerdem ist klar, dass die Würde des Menschen unantastbar ist (oder zumindest sein sollte!).

Der Tag ging auch anstrengend weiter. Praktische journalistische Übungen wurden absolviert, um direkt zu sehen, wo sich ethische Fragen auftun. Bei einer nachgestellten live call-in Sendung wurden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen plötzlich mit intimen Fragen von Anrufern und Anruferinnen konfrontiert. Der verantwortungsvolle und rücksichtsvolle Umgang mit Menschen und ihren Gefühlen ist vor allem spontan nicht einfach. In einer weiteren Übung wurde von einem Ereignis erzählt, der dann in einer Kurzmeldung niedergeschrieben wurde: Die Tatsache, dass man auf Grund von Zeit- und Platzmangel ein Ereignis nicht immer von allen Seiten beleuchten kann, fiel den jungen Medienmenschen besonders auf.

So ging der Tag auch anstrengend zu Ende. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wurden mit den verschiedenen Aspekten medienethischer Fragen vertraut gemacht. Zwischen den praktischen Übungen wurden in spannenden Diskussionen Quintessenzen erarbeitet. Was nach einer intensiven Überarbeitung dieser übrig bleibt, bleibt noch bis morgen offen.

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„Workshops sind Start für mehr Arbeit in der Medienethik“

int workshopleiterin

MediaMelange (MM): “Du hast ja den Workshop geleitet. Kannst du kurz sagen, wie der Workshop aufgebaut war und was da heute passiert ist?”

Barbara Schubert (BS): “Ja, ich mache den Workshop ja nicht alleine, sondern auch mit dem Frank Hagen, der auch von Radio Orange ist und mit der Susanne Hanger von der Jugendpresse Österreich. Wir haben versucht, verschiedene Übungen heraus zu arbeiten, wo verschiedene Aspekte im Bezug auf Medienethik vorkommen können. Zum Beispiel das Thema Objektivität. Ist das möglich oder nicht? Und wenn ja, in wie weit? Wenn es nicht möglich ist, wie geht man damit um? Oder aufgrund dessen, dass das Radio vor allem live ein unmittelbares Medium ist, dass wir uns die Frage gestellt haben, was das heißt? Oder Stichwort Manipulation bei Umfragen. Einfach solche Fragen, die im Radio manchmal nicht so offensichtlich sind, wie bei Medien die mit Bildern arbeiten, weil das oft frappanter ist. Aber im Radio müssen diese eben genauso gestellt werden. Das heißt, wir machen Kleingruppenübungen, die zum Glück überraschende Experimente mit überraschenden Ergebnissen sind. Dann versuchen wir in einem zweiten Schritt – einem Reflexionsschritt - herauszufinden, was wir uns dabei gedacht haben und was wir für Schlüsse daraus ziehen können in Hinarbeit auf einen Kodex. Was ist uns wichtig dabei?

MM: “Ist das auch euer Ziel am Ende einen Kodex zu erstellen?

BS: “Ich würde das nicht als geschlossenes Ziel ansehen, ich glaube so ein Workshop-Wochenende ist hoffentlich ein Start für mehr Arbeit und Reflexion an dem Thema. Und nach diesem Wochenende wird sicherlich kein vollständiger Kodex vorhanden sein, wenn es denn je überhaupt einen geben kann. Das soll eben ein Start sein.”

Barbara macht Sendungen auf Radio Orange, vorwiegend zum Thema Film und Kino und arbeitet beim Vienna Independent Shorts Kurzfilmfestival mit.

Das Interview führte Ory Daniel Laserstein. Das vollständige Interview wird in der Printausgabe erscheinen.

Add comment | November 10th, 2007

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Was nimmst du vom heutigen Tage mit?

codex_48.jpg“Ich nehme Nervosität für morgen mit und bin gespannt, was rauskommt. Außerdem nehme ich Spaß an Call-In-Sendungen mit, weil wir das heute als Übungen gemacht haben.” (Susanne)

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“Ich habe gemerkt, dass ich das Zusammenfassen von Artikeln in der schnelleren Geschwindigkeit üben muss.” (Till)

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codex_54.jpg“Wir haben gerade einen Artikel geschrieben. Da habe ich gemerkt, dass man meistens nur einen Ausschnitt wählen kann, weil man unter Zeitdruck nie alle Aspekte einbringen kann.” (Karin)

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Viele neue Eindrücke. Zum Beispiel von Journalismus und Ethik.” (Lisa)

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“Zuviel Kaffee ist nicht gut, man kann viel Zeit am PC verschwenden ohne sinnvoll zu Arbeiten.” (Ory, Bild ganz oben links)

Add comment | November 10th, 2007

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Nutzlose Fakten aus dem Internet, oder was man so findet wenn man nichts zu tun hat…

Der Fachbegriff für die Angst vor langen Wörtern: “Hippopotomonstrosesquippedaliophobie”

“Anna”, “Otto”, “Hannah”, “Lagerregal”, “Radar” sind ein Palindrom. Ein Palindrom ist eine Zeichenkette, die von vorn und hinten gelesen gleich bleibt. Achja, und da wir schon mal bei Ängsten waren, die Angst vor Palindromen heißt Eibohphobie, auch ein Palindrom.

Das längste Lieder der Welt dauert 1000 Jahre, das kürzeste dauert rund 1 Sekunde.

Es ist im Microsoft Windows unmöglich eine Datei Namens “con” anzulegen.

1 comment | November 10th, 2007

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Kaffee, gute Musik und kreative Köpfe…

Redaktion SamstagGemütlich haben wir es uns eingerichtet, genügend Kaffee eingekauft und unser Hirn auf kreative Ergüsse progammiert. Hier in der Bibliothek des Medienzentrums rauchen seit Freitag 15 Uhr 00 die Köpfe und es werden fleißig Artikel für die Onlinezeitung geschrieben und am Seitenspiegel der Printversion gearbeitet. Mittlerweile sind wir so weit, dass wir schön langsam auch mit den Beiträgen für die Media Melange Sonderausgabe beginnen können.

Ory ist gerade noch ein bisschen abgelenkt und wartet auf sein Interview über Web 2.0 mit einer netten Dame von Netbridge. Ruben bastelt gerade an einem Interview für den Onlinebereich und Matthias sollte sich eigentlich schön langsam auf den Weg zu Okto machen, sonst wirds etwas schwer dort noch Teilnehmer anzutreffen.

So, später gibts mehr aus der Redaktion, aber jetzt wartet die nächste Runde Kaffee…

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CodeX - Gib dir den Ehrenkodex!

CodeXVon schlecht recherchierten Beiträgen bis zu rassistischen Untergriffen ist mittlerweile alles in österreichischen Medien zu finden. Die Würde des Menschen wird all zu oft mit den Füßen getreten, die Themen viel zu sehr an das öffentliche Interesse angepasst. Der so hochgehaltene journalistische Kodex scheint verschwunden zwischen Marktanteil, Anzeigenmarkt, Politik und der Macht der Herausgeber.

Deshalb und vor allem um zu zeigen, dass es auch anders geht, veranstalten das Medienzentrum Wien, Okto, Radio Orange und die Jugendpresse Österreich das CodeX Wochenende, um gemeinsam mit jungen Menschen zu zeigen, dass es auch anders geht. Nach einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung am Freitag, wird heute, Samstag, und morgen am Sonntag in drei Workshops intensiv an einem neuen Kodex für die österreichische Medienlandschaft gearbeitet. Und am Montag, um elf, werden die vier Veranstalter gemeinsam mit den teilnehmenden Jugendlichen bei einer Pressekonferenz die Ergebnisse präsentieren.

1 comment | November 10th, 2007

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Die Barista

Matthias

Matthias, gebürtiger Salzburger, kann jedes Tocotronic-Lied auswendig. Der Anthropologie-Student ist bei der Jugendpresse Österreich aktiv und arbeitet am liebsten in Nachtschichten. Denn bei ihm sind die Nächte länger als die Tage - oder so.

  • Kaffee: Viel Milch, viel Zucker.

  • Tschicks: Parisienne (Sein Motto: “Das Geld verpufft.”)

 

Ruben studiert in Wien Informatik und Kunst auf Lehramt. Auch er ist aktiv für die Jugendpresse Österreich.

  • Kaffee: Schwarz in einer Tasse.

  • Tschicks: Selbstgedreht und selbstgeraucht.

 

Ori

Ory ist ein Piefke, der zurzeit in Kärnten Publizistik und Kommunikationswissenschaft studiert. Wir mögen ihn trotzdem… Er engagiert sich bei der Jugendpresse Deutschland.

  • Kaffee: Mit lila Kuhmilch.

  • Rauchen: Passiv.

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Einstieg aus dem Leben

Müll oder Potest

Bevor eine Entscheidung darüber getroffen werden kann, was Ehre, Würde oder Pressefreiheit ist, mal kurz die grauen Zellen in Schwung gebracht und drüber nachgedacht, wo wir selber stehen. Zur Einstimmung tauschen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus, was aufs Podest “zum Niederknien” gehört und was die Mülltonne für schlechte Medien “zum Wegwerfen” zieren sollte.

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Ein prallvoller Mistkübel mit Kritik an den fragwürdigen Sprüchen der Plakat und Freecard-Werbung einer Fluggesellschaft, der unbedingt notwendigen Betonung einer österreichischen Tageszeitung der Nationalität des “deutschen Kannibalen” bis hin zur Kritik an einem Großteil an der Berichterstattung über Jugendliche wollten diskutiert werden.

Müll

Im Gegensatz dazu gibt es Journalismus zum Niederknien, wenn auf Okto TV zur Verständigung der Kulturen läuft, “Im Sumpf” auf FM4 feinfühlig mit Sprache und Worten spielt oder bei Viktor Kossakovski die Kamera nicht auf die weinende Frau zoomt sondern langsam auf die leere Wand gleitet.


“Ein Bild sagt mehr als tausend Worte” … oder … “Lügen wie ein Augenzeuge”.

Bilder sind maximal Ausschnitte und Abbilder. In einer Kleingruppe wurde reflektiert, was wir gedruckt und online sehen. Selbst wenn der vordere Teil der Kamera ‘Objektiv’ heißt, muss es das ausgewählte Bild das noch lange nicht sein. Die Abbildung einer Person hinter unterschiedlicher Fassade lässt ohne passenden Text dazu ganz andere Schlüsse ziehen.

Würde im Kleinen

Eine Definition von Ehre und Würde ließe sich recht leicht zitieren. Die eigene Erfahrungswelt eignet sich aber viel besser zum Verstehen. Klar ist, dass etwa Familie etwas ganz anderes darf als Freunde oder ‘nur’ Schulkollegen. Viele Erfahrungen treffen zum Austausch aufeinander. Wie das für die große Welt der Medien aussieht - könnte oder sollte - wird Überlegung des Wochenendes.

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2 comments | November 10th, 2007

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Was verbindest du mit dem Begriff “Ethik”?

Sarah

“Was schönes.” (Sarah)

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Till

 

“Den Respekt vor sich selbst und anderen.” (Till)

 

 

Karin


“In Moment in erster Linie diesen Workshop hier. Ich hoffe, dass dabei auch was rauskommt.”
(Karin)

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Nora

 

 

 

“Mit Ethik verbinde ich den Grundstein der Gesellschaft.” (Nora)

 

Ello

 

“Ich bin hier um mich näher darüber zu informieren, weil ich eigentlich bis jetzt glaube, dass es so ziemlich das selbe ist wie Moral, nur halt ein anderes Wort dafür.” (Ello)

 

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Foto des Tages

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